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Kursinhalt
📚 Modul 1: Streit beginnt im Nervensystem
✅ Modul 1 – Zusammenfassung Modul 1 legt die Basis des Kurses. Die Teilnehmenden lernen, dass hinter jedem Streit ein tiefer emotionaler und neurobiologischer Prozess steht. Sie erkennen erste Trigger und Reaktionsmuster, verstehen, was im Nervensystem passiert, und beginnen, ihre Streitdynamik nicht mehr zu verurteilen – sondern achtsam zu beobachten.
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📚 Modul 2: Die Eskalationsspirale verstehen
✅ Modul 2 – Zusammenfassung In Modul 2 geht es ums Erkennen der Eskalation. Die Teilnehmenden lernen die Eskalationsspirale als Modell kennen, reflektieren ihre typischen Streitverläufe und identifizieren, an welcher Stelle sie selbst meist einsteigen. Durch einen Selbstcheck werden sie sich ihrer individuellen Dynamik bewusst – der erste Schritt zur bewussten Unterbrechung.
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📚 Modul 3: Stoppsignale entwickeln
✅ Modul 3 – Zusammenfassung Modul 3 bringt konkrete Handlungsfähigkeit. Die Teilnehmenden entwickeln ein Frühwarnsystem für Streitmomente, lernen Deeskalationstechniken kennen und gestalten ihren eigenen Notfallplan für Konfliktsituationen. Das Modul fördert Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit – mit dem Ziel, rechtzeitig Stopp sagen zu können, bevor es eskaliert.
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Vom hilflosen Streiten hin zu einem bewussteren Umgang mit Beziehungskonflikten (Copy 2) (Copy 1)

💡 Lektion 1.3: Reflektionsaufgabe

Was passiert in Konflikten in deinem Nervensystem?

Einleitung

Hast du dich schon einmal gefragt, warum du in Konfliktsituationen ganz automatisch anders reagierst, als du es dir wünschst?
Vielleicht wirst du plötzlich laut. Oder du willst nur noch weg. Oder du sagst gar nichts mehr.
Diese Reaktionen sind keine „Charakterschwächen“ – sie sind Ausdruck deines Nervensystems in Alarmbereitschaft.

 

📝 Reflexionsübung: Erkenne dein Muster

Bitte nimm dir 5–10 Minuten Zeit und beantworte folgende Fragen schriftlich:

  1. Welches der drei Muster (Fight, Flight, Freeze) erkennst du am häufigsten bei dir?
    Notiere dazu eine konkrete Situation, in der du so reagiert hast.

  2. Wie hat sich dein Körper in diesem Moment angefühlt?
    (z. B. Herzklopfen, Enge in der Brust, Schweiß, Leere, Erstarrung…)

  3. Was hättest du gebraucht, um dich sicherer zu fühlen?

 

💬 Impuls für die Selbstfürsorge

Wie gehst du nach solchen Momenten mit dir um?
Mit Verständnis? Oder mit Selbstkritik?

Erinnere dich:
Jede dieser Reaktionen ist ein Versuch deines Körpers, dich zu schützen.
Je besser du sie verstehst, desto bewusster kannst du künftig damit umgehen – und dir selbst sicher begegnen.

Aha-Moment: Du bist nicht falsch

Diese Reaktionen sind biologisch sinnvoll – dein Körper schützt dich.
Das bedeutet: Du bist nicht „zu laut“, „zu ruhig“ oder „zu konfliktscheu“ – dein Nervensystem arbeitet in dem Moment einfach für dich.