Ganz allgemein gesprochen ist Meditation ein Weg zur Entfaltung der geistigen Fähigkeiten, über die wir alle verfügen, die wir aber in den seltensten Fällen näher kennen und tatsächlich nutzen. Wir können aber lernen, genau das zu tun und so Meditation als ein Mittel zu nutzen, das uns bei unserer Suche nach Glück und Zufriedenheit zur Verfügung steht.
Viele Menschen verbinden mit Meditation Vorstellungen wie Entspannung, innere Ruhe und Konfliktminderung. Deshalb setzen sie sich regelmäßig auf ihr Kissen.
Das ist legitim, aber noch nicht das, worum es wirklich geht. Andere wissen, daß ein geschulter und reiner Geist nicht nur ein geeignetes Werkzeug ist, das uns äußeres Wohlbefinden verschaffen kann, sondern selbst schon voller Freude und Zufriedenheit ist.
Das ist der Grund, warum sie sich der Übungen der Konzentration und der Vertiefung widmen.
Auch das geht in die richtige Richtung, ohne aber schon das Entscheidende bereits im Auge zu haben. Meditation wird man erst dann vollständig verstehen, wenn man in ihr eine Möglichkeit sieht, die völlige Befreiung aus dem Leidenszusammenhang zu erlangen und aus diesem Daseinstraum zu erwachen. Und das allein ist, wozu der Buddha letztlich gelehrt hat.